Master Gesundheit, Therapien, Pflege in der Schweiz 🎓 - 18 Studiengänge

Studiengänge aus dem Bereich Pflege, Therapie und Gesundheit können dem Fachbereich der Gesundheitswissenschaften zugeordnet werden und befassen sich somit mit unterschiedlichen Tätigkeiten und Interessensgebieten des Gesundheitswesens bzw. Healthcare. Dabei handelt es sich nicht um klassische Studiengänge der Medizin, sondern um eine Vielzahl an unterschiedlichen Studiengängen mit zahlreichen Vertiefungsrichtungen. Einerseits zählen hierzu Studiengänge, im Rahmen derer sich die Studierenden mit medizinisch-klinischen Inhalten wie Ergotherapie, Physiotherapie, Rehabilitation, Logopädie, Verhaltenstherapie, Ernährung oder Pflege auseinandersetzen. Andererseits umfasst das Angebot in diesem Bereich auch Studiengänge, die verstärkt auf strategische Aufgaben sowie das Management und die Herausforderungen im Gesundheitswesen ausgerichtet sind und die notwendigen Kenntnisse vermitteln sollen, um die Gesundheit der Menschen zu verbessern, sich also mit Public Health, Prävention und Gesundheitsförderung auseinandersetzen.

Pflegefachpersonen werden nach dem Masterstudium – je nach Schwerpunkt des Studiums – als (gerontologische) Pfleger/-innen, Therapeut/-innen in diversen Praxisfeldern und Einrichtungen, in der öffentlichen Verwaltung als Public-Health-Fachpersonen oder in der Wissenschaft und Forschung tätig. Oftmals qualifiziert ein solches postgraduales Programm für einen Posten als Führungsperson oder im oberen Management.

Inhaltsverzeichnis:

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18 Studiengänge

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Europäischer Master of Science in Ergotherapie
  • Abschluss: M.Sc.
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 4 Semester
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) MAS Gesundheitsförderung
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 4 Semester
  • Studienort: Fernstudium
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Fernfachhochschule Schweiz (FFHS)
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - IAP Institut für Angewandte Psychologie MAS Kinder- & Jugendpsychotherapie
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 4-5 Jahr(e)
  • Studienort: Zürich
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - IAP Institut für Angewandte Psychologie
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Soziale Arbeit MAS Soziale Gerontologie
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 7 Semester
  • Studienort: Zürich
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Soziale Arbeit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Advanced Studies Hebammenkompetenzen
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 3 Jahr(e)
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Advanced Studies in Ergotherapie
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 3-7 Jahr(e)
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Advanced Studies in Gerontologischer Pflege
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 6 Semester
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Advanced Studies in Muskuloskelettaler Physiotherapie
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 6 Jahr(e)
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Advanced Studies in Onkologischer Pflege
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 6 Semester
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Advanced Studies in Pädiatrischer Pflege
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 6 Semester
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Advanced Studies in Patienten- und Familienedukation
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 6 Semester
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Advanced Studies in Physician Associate Skills
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 3 - 6 Jahr(e)
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Advanced Studies Interprofessionelles Schmerzmanagement
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 3-6 Jahr(e)
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Advanced Studies Management in Physiotherapie
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 3-6 Jahr(e)
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Science Hebammen
  • Abschluss: M.Sc.
  • Studienform: Vollzeit und berufsbegleitend
  • Dauer: 3 - 6 Semester
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Science in Pflege
  • Abschluss: M.Sc.
  • Studienform: Vollzeit und berufsbegleitend
  • Dauer: 3 - 6 Semester
  • Studienort: mehrere Orte
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Science in Physiotherapie
  • Abschluss: M.Sc.
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 6 Semester
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
Donau-Universität Krems Sportmedizin, MSc
  • Abschluss: M.Sc.
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 5 Semester
  • Studienort: Krems, Salzburg, Innsbruck, Leipzig, Basel, Luxemburg
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Donau-Universität Krems

Eckdaten zum Master: Semester, ECTS-Punkte & Abschlüsse

Wer ein Masterstudium im Bereich Pflege, Therapie und Gesundheit absolvieren möchte, wird in der Schweiz an unterschiedlichen Hochschulen, wie z.B. an Universitäten, Fachhochschulen (FH) und Fernhochschulen fündig. Die Studierenden haben je nach Hochschule und Studiengang die Wahl zwischen einem Fernstudium, berufsbegleitenden Studium, Teilzeit- und Vollzeitstudium. Die Studiengänge umfassen hierbei zumeist 90 ECTS-Punkte (M.Sc.) bzw. 60 ECTS-Punkte (MAS). Der Master ist meist in zwei bis vier Semestern zu absolvieren (Vollzeitstudium); das Programm des MAS variiert zwischen nur wenigen Monaten und mehreren Semestern (meist Teilzeit bzw. berufsbegleitend). Das Vollzeitstudium ist dabei weniger üblich als das Teilzeitstudium, da sich die meisten Programme an berufstätige Personen im Gesundheitswesen richten. Am Ende des Studiengangs ist eine wissenschaftliche Masterarbeit zu verfassen.

Je nachdem, welcher Schwerpunkt im Zentrum des belegten Studiengangs steht bzw. welche Vertiefungsrichtung gewählt wurde, wird den Absolventen und Absolventinnen nach dem Masterstudium und der Absolvierung sämtlicher ECTS-Punkte einer der untenstehenden Abschlüsse verliehen:
  • Master of Science (M.Sc.) bzw. Master of Science in Public Health (MPH)
  • Master of Advanced Studies (MAS)
Zu beachten ist ausserdem, dass der Master of Advanced Studies (MAS) aus mehreren, einzelnen Zertifikatslehrgängen bzw. CAS-Modulen (auch „Mastermodule“) besteht. So können die Studierenden ihren Studiengang  je nach Interesse und Praxis-Erfahrung relativ frei zusammenstellen, indem einzelne Module und unterschiedliche Vertiefungen ausgewählt werden. Jedes CAS-Modul schliesst dabei mit einem Certificate of Advanced Studies (CAS) ab.


Studienangebot und Vertiefungsrichtungen im Bereich Pflege, Therapie und Gesundheit

Studierenden, die sich für einen Masterstudiengang aus dem Bereich Pflege, Therapie und Gesundheit interessieren, steht eine Reihe an Studiengängen, Weiterbildungen und anderen postgradualen Programmen, die in der Schweiz an den unterschiedlichen Hochschulen (wie z.B. an Universitäten, Fachhochschulen (FH) und Fernhochschulen) und an mehreren Standorten (z.B. Zürich, Winterthur, Bern, St. Gallen u.v.m.) angeboten werden, offen. Je nach persönlichem Interesse, individuellen Kenntnissen und Kompetenzen, vorhandener beruflicher Erfahrung in der Praxis und Vorstudium kann die Wahl unterschiedlicher Studiengänge und Vertiefungsrichtungen sinnvoll sein. Generell wird zwischen zwei Gruppen an Studiengängen im Gesundheitswesen unterschieden: Die medizinisch-klinischen Studiengänge (z.B. Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, gerontologische Pflege, palliative Pflege, Psychotherapie, Healthcare, Verhaltenstherapie) auf der einen sowie die theoretisch-politischen Studiengänge (z.B. Public Health, Gesundheitswissenschaften, Gesundheitsmanagement, Gesundheitsförderung) auf der anderen Seite. Während bei ersteren vor allem die Ausbildung von Pflegefachpersonen, die sich mit der Behandlung und Prävention von unterschiedlichen Erkrankungen befassen, im Mittelpunkt steht (= personzentrierte Ansätze), bringen letztere Expert/-innen hervor, die medizinische Ansätze mit politischen, rechtlichen und strategischen Konzepten vereinen und mithilfe ihrer ausgeprägten Management-Kompetenzen an der Verbesserung und Erhaltung des Gesundheitssystems arbeiten (= systemzentrierte Ansätze). In beiden Sparten stehen lösungsorientierte Ansätze sowie die Erarbeitung wissenschaftlich basierter Konzepte im Mittelpunkt.

Die oben genannten Fächer werden in der Schweiz sowohl als eigene Studiengänge als auch als Schwerpunkte im Rahmen von allgemeiner gefassten Studiengängen (z.B. Pflichtmodule oder Wahlpflichtmodule im M.Sc. Gesundheitswissenschaften) angeboten. Konkrete Studiengänge, Schwerpunkte oder Module können etwa Gesundheitswissenschaften, Pflegewissenschaften, Ergotherapie, Logopädie, Gesundheitsförderung und Prävention von Krankheit, Psychotherapie, Physiotherapie, muskuloskelettale Physiotherapie, onkologische / pädiatrische / gerontologische / palliative Pflege, Patienten- und Familienbildung im Bereich Gesundheit, Public Health, Gesundheitsmanagement oder Sportmedizin sein.

Aufbau und Inhalt eines Studiums im Bereich Pflege, Therapie und Gesundheit

Vorab sei gesagt, dass die genauen Studieninhalte je nach gewähltem Studiengang bzw. gewähltem Programm und der Studienleitung an den unterschiedlichen Hochschulen in der Schweiz variieren können. Generell befassen sich Studierende im Rahmen eines Masterstudiengangs aus dem Bereich Pflege, Therapie und Gesundheit mit der Funktionsweise des Gesundheitswesens und seinen Herausforderungen sowie medizinischen Konzepten. Die Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule sind daher in den Fachbereichen Medizin, Biologie, Politik, Recht und Management angesiedelt.

Studierende, die sich für ein Studium im Bereich Pflege und Therapie entscheiden, befassen sich vor allem am Anfang des Studiums mit medizinisch-klinischen Inhalten, um die Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie im Rahmen eines Vorstudiums oder in der beruflichen Praxis gesammelt haben, weiter zu vertiefen und zu spezialisieren. Hierzu zählen etwa Pflege, gerontologische Pflege, Rehabilitation, Ergotherapie, Physiotherapie, palliative Pflege oder muskuloskelettale Physiotherapie. Je nach Studium können in diesen Bereich auch Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule aus dem Feld Psychotherapie fallen. Zu den Therapiewissenschaften zählen die Heilpädagogik und die Sozialtherapie, wo sich die Studierenden u.a. auf Führungsaufgaben und Verantwortungsübernahme in sozialtherapeutischen Einrichtungen vorbereiten, aber auch interdisziplinäre Ansätze der Kinderheilkunde. Zu beachten ist hierbei, dass zwar auch medizinisch-klinische Inhalte gelehrt werden, der Fokus allerdings auf der wissenschaftlich-theoretischen Vertiefung von bereits erworbenem Praxiswissen und vorhandenen Fähigkeiten liegt.

Im Fach Prävention von Krankheiten und Gesundheitspsychologie, dessen Einbezug sowohl in den Gesundheitswissenschaften rund um Pflege & Co. als auch im Bereich Public Health von grosser Wichtigkeit ist, erarbeiten sich die Studierenden gesundheitswissenschaftliche Kenntnisse und deren psychologische Grundlagen: Persönlichkeits- und Sozialpsychologie, biologische Psychologie sowie empirische Sozialforschung und quantitative Datenanalyse stehen hier am Programm. Die Fachrichtung Gesundheitsförderung widmet sich intensiv der Salutogenese: Sie fragt nicht, was Erkrankungen hervorruft, sondern analysiert Faktoren, die Menschen gesund erhalten und verhindern, dass Krankheiten überhaupt erst auftreten.

Ein weiterer grosser Schwerpunkt ist das Gesundheitsmanagement. Dabei werden klassische Management-Konzepte, -techniken, -methoden und -strategien auf Organisationen des Gesundheitssektors angewendet. Die Studierenden lernen, Abläufe im Gesundheitswesen betriebswirtschaftlich zu durchdenken, strategisch zu planen und zu organisieren. Das Healthcare Marketing ermöglicht den Einbezug von Prinzipien des modernen Marketings und zeigt, wie diese sinnvoll im Gesundheitswesen einzusetzen sind. Dabei geht es um strategisches Marketing ebenso wie um Betriebswirtschaft, Unternehmensführung und Personalführung sowie um Politik und Recht.

Vor allem in Studiengängen, die nicht als CAS-Lehrgang (MAS), sondern als universitäres Studium aufgebaut sind, dürfen auch Inhalte rund um das wissenschaftliche Arbeiten keinesfalls fehlen. Meist folgen Lerninhalte zu qualitativen und quantitativen wissenschaftlichen Forschungsmethoden, zur Datenanalyse mittels statistischer Verfahren sowie zum wissenschaftlichen Schreiben (Masterarbeit), um das Durchführen von Studien und die Mitarbeit in der Forschung zu ermöglichen.

Studieninhalte und Beispiele für Module im Master

Je nach Bildungsanbieter bzw. je nach gewähltem Studiengang und gewählter Vertiefung können die Studieninhalte und wählbaren Module im Master variieren. Im Folgenden finden Sie typische Lehrveranstaltungen (Pflichtmodule & Wahlpflichtmodule), die in einem solchen Masterstudium zu den essentiellen Grundlagen zählen und  anhand derer das Programm veranschaulicht werden kann:

Gesundheitsmanagement
  • Gesundheits- und Krankenhausfinanzierung
  • Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
  • Rechtliche Problemstellungen und Bedingungen im Gesundheitswesen
Manuelle Therapie
  • Diagnostik und Therapie (evidenzbasiert)
  • Psychologie und Psychotherapie
  • Lösungsorientierte Differentialdiagnostik
Öffentliches Gesundheitswesen
  • Public Health Strategien und Gesundheitsförderung
  • Soziologie der Gesundheit
  • Epidemiologie
Geriatrie
  • Palliative Pflege
  • Bio- und experimentelle Gerontologie
  • Wissenschaftliche Problemstellungen und klinische Studien

Zulassung für den Master & MAS im Bereich Pflege, Therapie und Gesundheit

Für die erfolgreiche Zulassung zum Studium durch die Studienleitung an einer Universität oder FH ist zunächst der Abschluss eines facheinschlägigen Vorstudiums (z.B. Bachelorstudium im Umfang von 180 ECTS-Punkten) notwendig. Zulässig sind dabei vor allem Studiengänge aus den Fachbereichen Pflege, Pflegewissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Politikwissenschaften, Psychologie, Psychiatrie, Ernährung oder Medizin. Da sich die meisten Studiengänge in diesem Bereich an Personen richten, die bereits berufstätig sind und entsprechendes Fachwissen mitbringen, ist zusätzlich eine mehrjährige Berufserfahrung im Gesundheitswesen oder in einem anderen für das Studium relevanten Bereich (z.B. Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten) bei der Studienleitung vorzuweisen. Sollten ECTS-Punkte oder ein Vorstudium gänzlich fehlen, lassen sich die fehlenden ECTS mitunter durch die Absolvierung von umfassenden Praktika oder eben jener Berufserfahrung ersetzen. Allenfalls ist die allgemeine Maturität am Institut vorzuweisen.

Als wesentliche persönliche Voraussetzungen für die Anmeldung sind zunächst
  • Freude an der Arbeit mit Patientinnen und Patienten 
  • Freude an der Arbeit an der Gesundheitsförderung, Genesung und Rehabilitation nach Erkrankung
  • lösungsorientiertes Handeln
  • Management- und Führungskompetenzen
zu nennen.

Zumeist fallen an den Schweizer Hochschulen bei oder nach der Anmeldung Studiengebühren an. Auf welche Höhe sich die Studiengebühren belaufen, hängt stark von der jeweiligen Hochschule sowie vom gewählten Studiengang ab. Informationen zu den Studiengebühren erhalten Sie für gewöhnlich direkt bei der Studienleitung bzw. am betreffenden Institut.

Beruf, Karriere & Gehalt nach dem Master/MAS

Haben Sie alle zu absolvierenden Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule erfolgreich abgeschlossen sowie zuletzt die wissenschaftliche Masterarbeit verfasst, steht einer Karriere als Führungsperson und Fachperson im Gesundheitswesen, im Gesundheitsmanagement und/oder in der Forschung nichts mehr im Wege. Egal, ob Universität oder FH: Mit Ihrem tiefgreifenden Fachwissen und Ihren umfassenden Fähigkeiten in Gesundheit, Therapie oder Pflege gekoppelt mit wertvoller Berufserfahrung in der Praxis erhalten Sie als Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit, Führungsaufgaben in Ihrer jeweiligen Branche zu übernehmen, wovon auch häufig Gebrauch gemacht wird. Ob es um medizinisches Personal geht, das sich mit einem Master in Health Care und Gesundheitsmanagement auf neue Problemstellungen vorbereitet, oder um Absolventinnen und Absolventen der Therapie- und Pflegewissenschaften, die ihre therapeutischen Kenntnisse aus wissenschaftlicher Sicht reflektieren und weiterentwickeln möchten: Häufig sind die Absolventinnen und Absolventen dieser Studiengänge keine Neueinsteiger/-innen in ihren jeweiligen beruflichen Arbeitsfeldern, sondern ergänzen bereits vorhandenes Fachwissen.

Die Einsatzmöglichkeiten und Aufgaben sind überaus vielfältig. Nach dem Abschluss eines postgradualen Studiums an der Universität oder FH sind Sie sind auch weiterhin in direktem Kontakt mit Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen tätig. Darüber hinaus nehmen Sie auch Aufgaben in der Beratung wahr oder übernehmen Tätigkeiten im Zuge der Entwicklung medizinischer Heilbehelfe und Hilfsmittel. Sie arbeiten im gesundheitsbezogenen Qualitätsmanagement und in unterschiedlichen Stellen der Gesundheitsförderung bzw. Prävention. Zudem dürfen Sie als Führungsperson nicht vor der Verantwortungsübernahme zurückschrecken, die Ihnen in führenden Management-Positionen zukommt. Anstellung finden Fachpersonen mit Führungskompetenzen aus dem Bereich Pflege, Therapie und Gesundheit beispielsweise
  • in Krankenhäusern
  • in Kliniken und medizinischen Praxen
  • in Unternehmen
  • in der öffentlichen Verwaltung
  • in Schulen und Kindertagesstätten
  • in Pflegeheimen
  • in Psychiatrien
  • in Forschung & Wissenschaft.
Bitte beachten Sie, dass eine solche akademische Weiterbildung / ein Master nicht mit einer Ausbildung zum Facharzt / zur Fachärztin oder gar mit einem Studium der Medizin gleichgesetzt werden kann. So können Sie beispielsweise beratende oder wissenschaftliche Tätigkeiten in Psychiatrien oder im Bereich der Psychotherapie übernehmen, nicht jedoch die volle Funktion eines Psychotherapeuten / einer Psychotherapeutin einnehmen. Umgekehrt können bereits ausgebildete Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Psychologinnen und Psychologen ein solches Studium als Weiterbildung durchaus in Anspruch nehmen (in diesem Falle ist zumeist ein MAS-Programm sinnvoll).

Aussagen über Gehälter können auf Grund der äusserst unterschiedlichen Tätigkeiten und je nach Hierarchie oder Region nur als grobe Richtwerte verstanden werden. Als Einstiegsgehalt sind ca. 40.000 € brutto jährlich nicht unüblich. Spitzen können mitunter auch 70.000 € brutto jährlich erreichen. Zu beachten ist, dass das Lohnniveau sowie die Besteuerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich sind.

Zu den Studiengängen

Studienorte

Angeboten werden die Masterstudiengänge mit dem Studienschwerpunkt «Gesundheit, Therapien, Pflege» in folgenden Schweizer Regionen sowie als Fernstudium: