Master Gesundheits- und Sozialmanagement in der Schweiz 🎓 - 15 Studiengänge

Der Studienschwerpunkt eines Masterstudiengangs im Bereich Gesundheits- und Sozialmanagement liegt auf betriebs- und sozialwissenschaftlichen Aspekten der Führung und des Managements von Einrichtungen des Gesundheitswesens und des Sozialwesens, wie zum Beispiel Krankenhäusern, ärztlichen Kliniken, Alten- und Pflegeheimen, Schulen, Jugendeinrichtungen, Betreuungsstätten oder anderen Organisationen, die soziale oder gesundheitliche Dienstleistungen anbieten. Dabei stehen vor allem Managementkenntnisse, Gesundheitsökonomie und Betriebswirtschaft, Prävention und Gesundheitsförderung, Sozialmanagement sowie Healthcare im Mittelpunkt: Wie sind solche Einrichtungen und Organisationen zu führen? Was sind die Besonderheiten des Personalmanagements in diesem Bereich? Wie funktionieren Marketing und Controlling in solchen Einrichtungen und Organisationen?

Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs werden vor allem als Manager/-innen, Human Ressources Beauftragte und Controller/-innen in Unternehmen des Gesundheits- und Sozialwesen bzw. als Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen tätig.

Inhaltsverzeichnis:

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15 Studiengänge

Private Hochschule Wirtschaft PHW Bern Executive MBA FH Medical Management
  • Abschluss: MBA
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 4 Semester
  • Studienort: Bern
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Private Hochschule Wirtschaft PHW Bern
WINGS - FERNSTUDIUM Gesundheitsmanagement MBA (Onlinestudium)
  • Abschluss: MBA
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 4 Semester
  • Studienort: Fernstudium
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WINGS - FERNSTUDIUM
Universität Bern Management im Gesundheitswesen
  • Abschluss: MPH
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 5 Semester
  • Studienort: Bern
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Universität Bern
TU Kaiserslautern - Distance & Independent Studies Center (DISC) Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen (M.A.)
  • Abschluss: M.A.
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 4 Semester
  • Studienort: Fernstudium
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TU Kaiserslautern - Distance & Independent Studies Center (DISC)
Careum Hochschule Gesundheit, Teil der Kalaidos Fachhochschule MAS FH in Management of Healthcare Institutions
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 4 Semester
  • Studienort: Zürich
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Careum Hochschule Gesundheit, Teil der Kalaidos Fachhochschule
Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) MAS Gesundheitsförderung
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 4 Semester
  • Studienort: Fernstudium
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Fernfachhochschule Schweiz (FFHS)
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - School of Management and Law MAS Health Care & Marketing
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 4 Semester
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - School of Management and Law
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - School of Management and Law MAS Managed Health Care
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: Vollzeit und berufsbegleitend
  • Dauer: 2-5 Jahr(e)
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - School of Management and Law
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Soziale Arbeit MAS Sozialmanagment
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 7 Semester
  • Studienort: Zürich
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Soziale Arbeit
Universität Luzern Master in Health Sciences
  • Abschluss: M.A.
  • Studienform: Vollzeit
  • Dauer: 4 Semester
  • Studienort: Lucerne
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Universität Luzern
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Advanced Studies in Physician Associate Skills
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 3 - 6 Jahr(e)
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit Master of Advanced Studies Management in Physiotherapie
  • Abschluss: MAS
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 3-6 Jahr(e)
  • Studienort: Winterthur
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ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Gesundheit
Universitäten Basel, Bern und Zürich Master of Public Health
  • Abschluss: MPH
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: flexibel
  • Studienort: Zürich
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Universitäten Basel, Bern und Zürich
ELG E-Learning Group MBA Gesundheitsmanagement & Digital Health
  • Abschluss: MBA
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 18-54 Monat(e)
  • Studienort: Fernstudium
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ELG E-Learning Group
Donau-Universität Krems Social Management – Fernstudium
  • Abschluss: M.Sc.
  • Studienform: berufsbegleitend
  • Dauer: 5 Semester
  • Studienort: Fernstudium
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Donau-Universität Krems

Eckdaten zum Master: Semester, ECTS-Punkte & Abschluss

Wer ein Masterstudium im Bereich Gesundheitsmanagement und Sozialmanagement absolvieren möchte, wird in der Schweiz an unterschiedlichen Hochschulen, wie z.B. an Universitäten, Fachhochschulen (FH) und Fernhochschulen fündig. Die Studierenden haben je nach Hochschule und Studiengang die Wahl zwischen einem Fernstudium, berufsbegleitenden Studium, Teilzeit- und Vollzeitstudium. Die Studiengänge umfassen hierbei zumeist 120 ECTS-Punkte (Master) bzw. 60-90 ECTS-Punkte (MAS). Der Master ist meist in vier bis fünf Semestern zu absolvieren; das Programm des MAS variiert zwischen nur wenigen Monaten und zwei Jahren. Das Vollzeitstudium ist dabei weniger üblich als das Teilzeitstudium, da sich die meisten Programme an berufstätige Personen im Gesundheitssektor oder Sozialwesen (mit Management- und Führungskompetenzen) richten. Am Ende des Studiengangs ist zumeist eine wissenschaftliche Masterthesis zu verfassen.

Je nachdem, welcher Studienschwerpunkt im Zentrum des belegten Studiengangs steht bzw. welche Vertiefung gewählt wurde, wird den Absolventen und Absolventinnen nach dem Masterstudium und Verfassen der Masterthesis einer der untenstehenden Abschlüsse verliehen:
  • Master of Arts (M.A.)
  • Master of Advanced Studies (MAS)
  • Master of Public Health (MPH)
Zu beachten ist ausserdem, dass der Master of Advanced Studies (MAS) aus mehreren, einzelnen Zertifikatslehrgängen bzw. CAS-Modulen (auch „Mastermodule“) besteht. So können die Studierenden ihren Studiengang  je nach Interesse und Berufserfahrung relativ frei zusammenstellen, indem einzelne Mastermodule und unterschiedliche Vertiefungen ausgewählt werden. Jedes CAS-Modul schliesst dabei mit einem Certificate of Advanced Studies (CAS) ab.


Studienangebot und Vertiefungen im Bereich Gesundheits- und Sozialmanagement

Studierenden, die sich für einen Masterstudiengang aus dem Bereich Gesundheitsmanagement und Sozialmanagement interessieren, steht eine Reihe an Studiengängen, Weiterbildungen und anderen Programmen, die in der Schweiz an den unterschiedlichen Hochschulen (wie z.B. an Universitäten, Fachhochschulen (FH) und Fernhochschulen) und an mehreren Standorten (z.B. Zürich, Luzern Winterthur u.v.m.) angeboten werden, offen. Je nach persönlichem Interesse, individuellen Kenntnissen und vorhandenen Führungskompetenzen aus Betriebswirtschaft und Management sowie Berufserfahrung und Vorstudium stehen unterschiedliche Programme zur Auswahl. Ein Master, dessen Studienschwerpunkt auf dem Gesundheits- und Sozialmanagement liegt, befasst sich grundsätzlich mit den Themengebieten Betriebswirtschaft, Management und Führungsinstrumente, Sozial- und Gesundheitsökonomie / Sozial- und Gesundheitswirtschaft, Gesundheitsförderung, Prävention, Healthcare und Public Health. Zusätzliche Studienschwerpunkte und Modulgruppen umfassen – je nach gewähltem Studium – etwa Gesundheits- und Sozialrecht, Gesundheits- und Sozialpolitik, Personalentwicklung und Human Resources sowie Marketing und Qualitätsmanagement.

Die oben genannten Fächer werden in der Schweiz sowohl als eigene Studiengänge als auch als Vertiefungen im Rahmen von allgemeiner gefassten Studiengängen (z.B. als einzelne Wahlpflicht- und Pflicht-Modulgruppen im M.A. Gesundheits- und Sozialmanagement) angeboten. Konkrete Studiengänge können dabei Gesundheits- und Sozialmanagement, Management im Sozial- und Gesundheitsbereich für Führungspersonen, Medical Management, Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Gesundheitsförderung, Public Health, Healthcare und Marketing, Health Sciences, Digital Health, Prävention, Sporttherapie und Gesundheitsmanagement oder Communication, Management & Health sein.
 

Aufbau und Inhalt eines Studiums im Bereich Gesundheits- und Sozialmanagement

Vorab sei gesagt, dass die genauen Studieninhalte je nach gewähltem Studiengang bzw. gewähltem Programm und Schwerpunkt an den unterschiedlichen Hochschulen in der Schweiz variieren können. Generell kann jedoch gesagt werden, dass sich Studierende im Rahmen eines Masterstudiums aus dem Bereich Gesundheitsmanagement und Sozialmanagement mit dem Management von Einrichtungen und Organisationen im Sozial- und Gesundheitssektor und insbesondere der Aneignung von Managementkenntnissen und Führungskompetenzen befassen. Die Wahlpflicht- und Pflichtmodule sind daher in den Fachbereichen Wirtschaft, Management, Medizin, Recht und Politik angesiedelt.

Entsprechend der Zielsetzung des Masterstudiums Gesundheits- und Sozialmanagement geht es vielfach darum, Praktiker/-innen der Felder Medizin, Pharmazie, Pflege oder Therapie mit Kompetenzen der Mitarbeiter- und Unternehmensführung sowie ausgeprägten Führungskompetenzen auszustatten. So führt die Studieneingangsphase meist in die Grundlagen von Organisationen, Mitarbeiterplanung und –führung sowie die Prinzipien des Managements ein. Häufig erfolgt auch eine intensive Auseinandersetzung mit den Problemstellungen der Personalführung. Nach Hochschulabschluss sind die Absolventinnen und Absolventen demnach mit umfassenden Managementkenntnissen und praktischen Führungsinstrumenten ausgestattet, um einer Verantwortungsübernahme hinsichtlich ganzer Abteilungen professionell entgegentreten zu können.

Um jene Verantwortungsübernahme nicht nur in Hinblick auf das Personal zu ermöglichen, sondern auch die Leitung ganzer Einrichtungen und Organisationen nach dem Hochschulabschluss zu eröffnen, werden vor allem auch die wirtschaftlichen Kompetenzen der Studierenden gefestigt. Dazu zählen etwa das Rechnungswesen, die Betriebswirtschaftslehre sowie Verständnisgrundlagen über das Funktionieren von Kooperationsformen in Organisationen. Später folgen Lerninhalte über Unternehmertum und das Entwickeln von geeigneten geschäftlichen Strategien im Unternehmen. Neben der Formulierung von Zielen und Strategien erwerben die Studierenden auch Kompetenzen hinsichtlich Prozessintegration sowie Projekt-, Ressourcen- und Qualitätsmanagement. Gelehrt wird des Weiteren das Finanz- und Risikomanagement – mit besonderem Fokus auf den Herausforderungen der Gesundheits- und Krankenhausfinanzierung, sodass Massnahmen zur Effizienzsteigerung gezielt gesetzt werden können.

Obwohl Absolventinnen und Absolventen eines solchen Masterstudiums vor allem Führungs- und Stabsfunktionen mit Schwerpunkt Management einnehmen, müssen diese auch über entsprechende Kompetenzen im Bereich Medizin und Gesundheit verfügen, um ihre Managementkenntnisse ganz gezielt auf die spezifischen Herausforderungen von medizinischen und sozialen Einrichtungen anwenden zu können. Die Studierenden befassen sich daher auch mit Strategien zur Prävention von Krankheiten, der Gesundheitsförderung, Healthcare, Public Health sowie Gesundheitsökonomie und Gesundheitswirtschaft. In der letzten Studienphase stehen häufig auch Volkswirtschaftslehre, die rechtlichen Rahmenbedingungen, denen das Wirtschaften im Gesundheitssektor unterliegt, sowie Kommunikationsmanagement, Konfliktlösung und Rhetorik im Studienplan.

Es folgen ausserdem Lehrveranstaltungen zum Themenkomplex Beschaffung, Produktion und Absatz, in denen es darum geht, wie Logistikprozesse im Gesundheitssektor funktionieren und wie sie strukturiert sind. Studierende erlernen auch das Prozess- und Informationsmanagement und beschäftigen sich detailliert mit der Unternehmenssteuerung durch Kennzahlen (Bilanzierung, Controlling).

Vor allem in Studiengängen, die nicht als CAS-Lehrgang (MAS), sondern als universitäres Studium aufgebaut sind, dürfen auch Inhalte rund um das wissenschaftliche Arbeiten keinesfalls fehlen. Meist folgen Lerninhalte zu qualitativen und quantitativen wissenschaftlichen Forschungsmethoden, zur Datenanalyse mittels statistischer Verfahren sowie zum wissenschaftlichen Schreiben (Masterthesis), um das Durchführen von Studien und die Mitarbeit in der Forschung zu ermöglichen.

Studieninhalte und Beispiele für Module im Master

Je nach Bildungsanbieter bzw. je nach gewähltem Studiengang, Weiterbildung und Schwerpunkt können die Studieninhalte und wählbaren Modulgruppen im Master variieren. Im Folgenden finden Sie typische Lehrveranstaltungen (Wahlpflicht- & Pflichtmodule), die in einem solchen Masterstudium zu den Kompetenzschwerpunkten zählen und  anhand derer das Programm veranschaulicht werden kann:

Krankenhausmanagement
  • Management und Gesundheitsökonomie
  • Prozessintegration und Projektmanagement im Gesundheitswesen
  • Patientensicherheit und Risikomanagement
Leitungsmanagement
  • Diversity Management
  • Human Ressource Management / Personalführung
  • Arbeits-, Organisations- und Betriebspsychologie
Gesundheitswirtschaft
  • Philosophie und Strategien von Public Health
  • Angewandte Versorgungsforschung
  • Healthcare als Dienstleistung
Sozialmanagement
  • Sozialökonomie und -politik
  • Soziale Arbeit und soziale Probleme
  • Sozialforschung und Projektlernen in der Sozialarbeit

Zulassung für den Master & MAS im Bereich Gesundheits- und Sozialmanagement

Zu den wichtigsten Voraussetzungen für die Zulassung zu einem Master, MAS oder einer akademischen Weiterbildung in der Schweiz zählt meist ein facheinschlägiges Vorstudium (z.B. Bachelorstudium im Umfang von 180 ECTS-Punkten) aus einem gesundheits- oder sozialbezogenen Fach. Da sich die meisten Studiengänge in diesem Bereich an Personen richten, die bereits im Gesundheitswesen oder Sozialsektor berufstätig sind und über erste Managementkenntnisse und Führungskompetenzen verfügen, ist auch praktisches Verständnis des Sozial- und Gesundheitssektors eine Voraussetzung für die erfolgreiche Zulassung zum Studium. Dieses ist durch entsprechende Praxiserfahrung aus der eigenen beruflichen Arbeit heraus nachzuweisen und sollte mindestens ein Jahr umfassen, im besten Falle jedoch mehrjährig sein. Sollten ECTS-Punkte oder ein Vorstudium gänzlich fehlen, lassen sich die fehlenden ECTS mitunter durch die Absolvierung von umfassenden Praktika oder eben jener Berufserfahrung ersetzen. Fallweise kann auch eine Prüfung zur Kontrolle entsprechender Kenntnisse bei der Bewerbung abzulegen sein. Allenfalls ist die allgemeine Maturität bei der Bewerbung vorzuweisen.

Wichtig ist darüber hinaus auch die Freude an der Arbeit mit Menschen, die Fähigkeit, Menschen zu führen und für Mitarbeiter/-innen Verantwortung zu übernehmen. Zu den für das Studium wichtigen persönlichen Eigenschaften zählen des Weiteren analytisches Denken, soziale Kompetenz sowie logisches Denken.
 

Arbeit, Karriere & Gehalt nach dem Master / MAS

Haben Sie alle Prüfungen erfolgreich abgelegt und Ihre Masterthesis verfasst, steht einer anschaulichen Karriere und vielfältigen Arbeit als Absolventin bzw. Absolvent eines solchen Studiums nichts mehr im Wege. Grundsätzlich streben Absolventinnen und Absolventen leitende Positionen und Stabsfunktionen in gesundheits- oder sozial-orientierten Organisationen, Einrichtungen und Unternehmen sowie in der öffentlichen Verwaltung an. Das Besondere an der Arbeit von Absolvent/-innen ist das Erfordernis eines betriebswirtschaftlichen Blicks auf medizinische oder therapeutische Aufgaben. Als Manager/-in liegen Ihre Kompetenzschwerpunkte in erster Linie auf den unternehmerischen Aspekten Ihrer Organisation bzw. Ihres Unternehmens. Die Bandbreite der Funktionen, die Sie in den jeweiligen Bereichen übernehmen, umfasst etwa Massnahmen zur Qualitätssicherung, das Controlling oder auch das Erstellen und die Prüfung von Businessplänen. In der öffentlichen Verwaltung sind Sie vor allem mit dem Bereich Public Health – und somit mit der Gesundheitsförderung und Prävention von Krankheiten in der Bevölkerung – betraut und setzen hier gezielte Massnahmen. Aufgrund Ihrer umfassenden Kenntnisse verstehen Sie es, Finanzen zu planen und zu kontrollieren, die Personalplanung zu übernehmen, Abläufe insgesamt zu verbessern oder auch Mitarbeiterschulungen zu planen und umzusetzen.

Oft zählen Mediziner/-innen, niedergelassene Ärzte/Ärztinnen, Krankenhausmitarbeiter/-innen, Pharmazeuten/Pharmazeutinnen oder auch Mitarbeiter/-innen von Krankenkassen und Sozialarbeiter bzw. Sozialarbeiterinnen zum Zielpublikum solcher Studiengänge. Häufig finden Absolvent/-innen daher Arbeit:
  • in Krankenhäusern und Kliniken
  • in Einrichtungen der Rehabilitation und Kur
  • in medizinischen Versorgungszentren
  • in Alten- und Pflegeheimen
  • bei Krankenkassen
  • in Wellness-Einrichtungen
  • bei Versicherungen
  • bei politischen (Lobbying-) Verbänden
  • im Bereich Soziale Arbeit
  • in diversen sozialen Einrichtungen
  • in Jugendeinrichtungen
  • in Schulen, Kindergärten und anderen Betreuungszentren
  • bei Reiseveranstaltern
  • bei NGOs
Gehälter sind auch für die von Absolvent/-innen meist eingenommenen Managementpositionen – wie die Gehälter im Gesundheitssektor ganz allgemein – niedriger als für die Arbeit im Management in anderen Branchen. Das Einstiegsgehalt liegt bei ca. 29.000 € brutto jährlich, nach einigen Jahren Erfahrung steigt es auf etwa 36.000 € brutto jährlich. Zu beachten ist, dass das Lohnniveau sowie die Besteuerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich sind.

Zu den Studiengängen

Studienorte

Angeboten werden die Masterstudiengänge mit dem Studienschwerpunkt «Gesundheits- und Sozialmanagement» in folgenden Schweizer Regionen sowie als Fernstudium: